Projektbericht – Layout- und Prozessoptimierung

Layout- und Prozessoptimierung für die Kroschke sign-international GmbH

Bereits im April 2018 startete ein Projekt gemeinsam mit der Kroschke sign-international GmbH zum Thema Prozessanalyse zur Vermeidung von Engpässen in der Kapazitätsplanung. Dort konnten drei unserer Berater Optimierungsmöglichkeiten in den Prozessen identifizieren. 

Darauf aufbauend wurden Optimierungspotenziale formuliert, welche auch direkt umgesetzt werden sollten, denn bereits während der Abschlusspräsentation wurde die weitere Zusammenarbeit geplant. Somit konnte im selben Jahr noch ein weiteres Projekt initiiert werden, in welchem vier unserer Berater aufbauend auf dem Vorgängerprojekt eine Layout- sowie Prozessoptimierung durchführten.

Die Kroschke sign-international GmbH bietet Produkte in den Bereichen betriebliche Kennzeichnung, Erste Hilfe, Arbeitsschutz und persönlicher Schutzausrüstung sowie Betriebsausstattung an. Dabei führt sie über 25.000 Artikel in ihrem Sortiment und bietet darüber hinaus kundenindividuelle Produkte an.

Das Projekt gründete auf der spannenden Herausforderung, dass die tatsächlichen Durchlaufzeiten in der Produktion oftmals von den Vorgabezeiten abwichen, sodass die Kapazitäten der Produktion nicht immer optimal genutzt werden konnten. Weiterhin stand die Anschaffung einer neuen Digitaldruckmaschine sowie eines neuen Plotters an. Diese mussten in die bestehende Halle integriert werden. Zudem waren nicht alle Maschinen wertstromoptimal angeordnet, sodass bei dieser Gelegenheit die optimierte Anordnung dieser in den Shopfloor umgesetzt werden sollte.

In der ersten Phase sollte das Maschinenlayout im digitalen Plattendruck neu geplant werden. Dafür wurden zuerst alle relevanten Maschinen und die Produktionshalle vermessen. Zudem wurden die Wertströme aufgenommen, um die Optimierung des Shopfloors wertstromorientiert darzustellen. Anschließend wurden mehrere Layoutvorschläge ausgearbeitet und miteinander verglichen.

Gemeinsam mit unserem Auftraggeber wurden die Layoutvorschläge abschließend diskutiert und bewertet. Bei dem ausgewählten Layout konnten wir eine Verbesserung der Wertströme um mehr als zehn Prozent im Vergleich zur Ausgangslage schaffen. Besonders gefreut hat uns, dass unsere Vorschläge unmittelbar umgesetzt wurden.

 

In der zweiten Phase befassten wir uns mit den Prozessaufnahmen und der Prozessoptimierung in der Produktion. An mehreren Maschinen wurden dazu in den Früh- und Spätschichten alle Arbeitstätigkeiten der Mitarbeiter in Multimomentaufnahmen aufgenommen. 

In Kombination mit unseren Empfehlungen wurde für den Auftraggeber ersichtlich, an welchen Maschinen Maßnahmen erforderlich sind, um eine Produktivitätssteigerung zu erzielen. Für jedes ermittelte Potenzial erfolgte im Anschluss in einer Potenzial-Matrix die Beschreibung des Problems sowie eines dazugehörigen Lösungsvorschlags. Darüber hinaus wurde direkt im Rahmen eines abschließenden Workshops das Commitment der Mitarbeiter bewirkt, sowie Verantwortlichkeiten, Fristen, Zuständigkeiten, Aufwand und Nutzen der Umsetzung festgelegt.

Der externe unvoreingenommene und kritische Blick auf die Prozesse hat unser Auftraggeber sehr geschätzt. Mit den Ergebnissen war die Produktionsleitung sehr zufrieden, sodass auch eine weitere Zusammenarbeit angestrebt wird.

 

Projekt:            Layout- und Prozessoptimierung

Projektteam:    Mathis Vetter (Projektleitung), Inken Roß, Florenz Wöhler, Franziska Schucht

Umfang:           28,0 Beratertage

Zeitraum:         18.09.2018 – 17.12.2018