„Shu Ha Ri“ – Agil performen

Wer die „Shu Ha Ri“ Techniken des Lernens nicht beherrscht, wird mit seinen agilen Skills nicht weit kommen. Dabei spielen Werte und Prinzipien in der Agilität eine sehr große Rolle. Was es genau damit auf sich hat und wie wir heutzutage mit agilen Methoden immer wieder neue Herausforderungen und damit einhergehende Veränderungen „outperformen“ können, soll im Nachfolgenden erläutert werden.

Einige von uns hatten am 24.07.2018 die Möglichkeit, an einem Workshop „Agiler Coach“ von Consileon teilzunehmen. Der Workshop dauerte vier Stunden und fand im Konferenzraum im Studierendenhaus der TU Braunschweig statt.

Agile Methoden wie Scrum und Kanban verbreiten sich heutzutage immer mehr in den Bereichen des Projektmanagements. Die Methoden zu lernen und anzuwenden heißt, Regeln zu beherrschen, darüber hinaus zu wachsen und sich davon loszulösen.

Der Workshop hat mir dabei einen sehr guten Einblick in die Hintergrundkulissen gegeben, nämlich was agil wirklich bedeutet.

„Agil ist was die Werte und Prinzipien erfüllt!“
 
Die Werte und Prinzipien sind die Grundlage für Agilität. Die Werte Commitment, Fokus, Mut, Offenheit und Respekt schaffen eine Grundvoraussetzung, nämlich das Vertrauen. Sie dienen als Leitbild und müssen im Team von allen einheitlich verstanden werden. Die Prinzipien des agilen Arbeitens beschäftigen sich beispielsweise mit den Fragestellungen: Wie organisiere ich mich selbst im Team? Wie reagiere ich auf Veränderungen? Und wie komme ich am effizientesten an mein Ziel?
 
„Get fast by reduicing waste“
 
Beim agilen Arbeiten ist es wichtig, den Fokus immer auf die Qualität und frühe Lieferung eines Geschäftswertes zu legen. Kontinuierliche Absprachen mit dem Kunden mit sogenannten Sprints helfen dabei, die aktuellen Kundenwünsche abzugleichen und Veränderungen aufzunehmen.
 
Aber Aufgepasst!
 
Agile Frameworks und Methoden sind nicht für alle Probleme eine Lösung. Agil heißt also nicht, immer die beste Lösung zu erzielen. Es kann auch passieren, dass man mit agilen Methoden scheitert und klassische Methoden sinnvoller sind.
Am Ende der Tagesordnungen wurde uns noch ein kurzer Einblick zu den Methoden Scrum, Kanban und Pulse im Projektmanagement gegeben.

Agil bedeutet also, sich heutzutage mit der Zeit immer wieder neu anzupassen und sich unter neuen Herausforderungen im Team organisieren zu können, ohne dabei die Werte aus den Augen zu verlieren.

„Der Workshop hat uns gezeigt, welche Werte unser Verein verkörpern sollte, um agil zu sein.“